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TÜV-Chef hält Wiederinbetriebnahme von 2021 stillgelegten Akw für machbar
Der TÜV-Verband hält eine rasche Wiederinbetriebnahme der im vergangenen Jahr stillgelegten drei Atomkraftwerke sicherheitstechnisch für machbar und unbedenklich. "Diese Anlagen zählen zu den sichersten und technisch besten Kraftwerken, die es weltweit gibt", sagte Joachim Bühler, geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des TÜV-Verbands, der "Bild"-Zeitung vom Mittwoch. Sie seien "in einem exzellenten Zustand." Die Wiederinbetriebnahme wäre deshalb "keine Frage von Jahren, sondern eher von wenigen Monaten oder Wochen".
China warnt die USA vor "Konsequenzen" bei Pelosi-Besuch in Taiwan
China hat die USA vor den Folgen eines Besuchs der Sprecherin des US-Repräsentantenhauses Nancy Pelosi in Taiwan gewarnt. Washington werde "alle Konsequenzen tragen, die sich daraus ergeben", falls es "vorprescht und Chinas Grundprinzipien herausfordert", sagte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Zhao Lijian, am Mittwoch vor Journalisten. "Wir sind strikt gegen einen Besuch von Sprecherin Pelosi in Taiwan."
Demonstranten in Panama beenden Straßenblockaden
Die Protestbewegung in Panama hat nach drei Wochen ihre Straßenblockaden beendet. Die Straßen seien erstmals seit Beginn der Proteste gegen die hohen Lebenshaltungskosten wieder frei befahrbar, teilte Sicherheitsminister Juan Manuel Pino mit. Die Polizei berichtete, der Autoverkehr auf den betroffenen Routen sei am Dienstag (Ortszeit) wieder angelaufen.
Bayern dringt auf Nachbesserungen an Gesetz zur Stabilisierung der GKV-Finanzen
Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) dringt auf eine grundlegende Überarbeitung des Gesetzes zur finanziellen Stabilisierung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). "Wir haben viele Verbesserungsvorschläge für die Pläne zur GKV-Finanzierung des Bundes, denn die Mängelliste zum Entwurf ist lang", erklärte Holetschek am Mittwoch in München. Der Gesetzentwurf von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) soll am Mittwoch im Bundeskabinett beraten werden.
Bundeskabinett berät über Hinweisgebergesetz
Mitarbeiter von Unternehmen und Behörden sollen künftig besser geschützt werden, wenn sie Informationen über Missstände in ihrem Haus weitergeben wollen. Dies sieht das Hinweisgeberschutzgesetz vor, über welches das Bundeskabinett am Mittwoch (11.00 Uhr) beraten will. Wer entsprechende Informationen weitergeben will, soll demnach zwischen internen und externen Meldestellen wählen können. Die Stellen müssen Vertraulichkeit wahren.
Trump macht bei Rückkehr nach Washington wieder Andeutungen über mögliche Kandidatur
Der frühere US-Präsident Donald Trump hat seine erste Rückkehr nach Washington seit dem Ende seiner Amtszeit vor eineinhalb Jahren für erneute Andeutungen einer möglichen weiteren Kandidatur genutzt. Trump sagte am Dienstag bei einer Rede vor der konservativen Denkfabrik America First Policy Institute, er habe bei seiner ersten Präsidentschaftskandidatur 2016 gewonnen und bei der zweiten Kandidatur 2020 noch "viel besser" abgeschnitten.
Wahlbehörde: Tunesiens umstrittene neue Verfassung mit 94,6 Prozent angenommen
Die umstrittene neue Verfassung Tunesiens ist bei dem von der Opposition boykottierten Referendum wie erwartet mit breiter Mehrheit angenommen worden. Für die Verfassungsänderung, die Präsident Kais Saied deutlich mehr Macht verleiht, stimmten laut vorläufigen Zahlen 94,6 Prozent der Teilnehmer der Volksabstimmung, wie der Chef der Wahlbehörde Isie, Farouk Bouasker, am Dienstagabend bekanntgab. Die Wahlbeteiligung lag bei lediglich knapp 28 Prozent.
EU legt Kompromiss-Entwurf für Atomabkommen mit dem Iran vor
Im Bemühen um eine Wiederbelebung des Atomabkommens mit dem Iran hat der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell den an den Verhandlungen beteiligten Parteien einen Kompromiss-Entwurf vorgelegt. Es sei "kein perfektes Abkommen", aber "die bestmögliche Vereinbarung, die ich als Vermittler in den Verhandlungen für erreichbar halte", erklärte Borrell in einem am Dienstag in der "Financial Times" veröffentlichten Gastbeitrag. Er forderte die Beteiligten auf, den Entwurf anzunehmen, um eine gefährliche Krise zu vermeiden.
Saudiarabischer Kronprinz erstmals seit Khashoggi-Mord in Europa
Erstmals seit der internationalen Empörung über die Verwicklung Saudi-Arabiens in den Mord an dem Journalisten Jamal Khashoggi 2018 ist der saudiarabische Kronprinz Mohammed bin Salman am Dienstag in die EU gereist. Der Kronprinz kam am Abend in Griechenland an, wie das staatliche griechische Fernsehen zeigte. Von dort aus wollte er anschließend nach Frankreich weiterreisen.
Saudiarabischer Kronprinz besucht erstmals seit Khashoggi-Mord Europa
Der saudiarabische Kronprinz Mohammed bin Salman reist am Dienstag nach Griechenland und anschließend nach Frankreich. Es ist sein erster Besuch in der EU seit der Ermordung des Journalisten Jamal Khashoggi 2018, wie die amtliche Nachrichtenagentur SPA berichtete. Bin Salman werde die Staatsoberhäupter Griechenlands und Frankreichs treffen, um über die bilateralen Beziehungen zu sprechen sowie Möglichkeiten, "diese in verschiedenen Bereichen zu stärken", hieß es weiter.
London verhängt neue Sanktionen gegen russische Minister
Die britische Regierung hat am Dienstag neue Sanktionen gegen russische Minister verhängt, insbesondere gegen Justizminister Konstantin Tschuitschenko und seinen Stellvertreter Oleg Swiridenko. Die Reiseverbote und das Einfrieren von Guthaben gelten wegen der "Unterdrückung der eigenen Bevölkerung" und des "Herausgreifens von jenen, die sich dem Krieg widersetzen", wie das Außenministerium in London erklärte.
Spaniens Oberstes Gericht bestätigt Verurteilung ehemaliger Parteigrößen der Sozialisten
Spaniens Oberster Gerichtshof hat die Verurteilung einstmals einflussreicher Politiker der Sozialistischen Partei in einem der größten Korruptionsskandale in der Geschichte des Landes bestätigt. Wie das Gericht am Dienstag entschied, muss unter anderen der frühere andalusische Regionalpräsident José Antonio Griñan wegen Veruntreuung öffentlicher Gelder sechs Jahre in Haft. Zudem wurde ihm für 15 Jahre das passive Wahlrecht entzogen.
Deutschland liefert weitere zugesagte Waffen an die Ukraine
Deutschland hat nach Angaben von Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) weitere Waffen an die Ukraine geliefert. Es handele sich um die "zugesagten Mehrfachraketenwerfer vom Typ Mars2 und weitere drei Panzerhaubitzen 2000", erklärte die Ministerin am Dienstag. "Wir halten Wort."
Berliner Senat will Einsatz von rechten Ordnern bei CSD aufklären lassen
Die Berliner Senatsjustizverwaltung hat nach dem Einsatz von mutmaßlich rechtsextremen Ordnern beim Christopher Street Day (CSD) am Samstag in der Hauptstadt Aufklärung gefordert. Wie die Senatsverwaltung am Dienstag mitteilte, sollen dazu Gespräche mit der Schwulenberatung und weiteren Organisationen geführt werden.
Anwälte von in Russland inhaftierter US-Basketballerin hoffen auf mildes Urteil
Die Anwälte der in Russland wegen Drogenvorwürfen inhaftierten US-Basketballerin Brittney Griner erwarten nach eigenen Angaben ein "eher mildes Urteil". Es gebe eine Reihe "entlastender Umstände", die dafür sprächen, sagte Griners Anwalt Alexander Boykow am Dienstag am Rande einer Gerichtsanhörung im Moskauer Vorort Chimki, an der auch die 31-Jährige teilnahm.
Internationales Auschwitz Komitee kritisiert Orbans Aussagen zu "Rassenmischung"
Der ungarische Regierungschef Viktor Orban hat mit ablehnenden Worten zu einer "Rassenmischung" harsche Kritik auf sich gezogen. Das Internationale Auschwitz Komitee nannte Orbans Aussagen "dumm und gefährlich". Dies erinnere Holocaust-Überlebende "an die schlimmen Zeiten" ihrer Verfolgung, erklärte Christoph Heubner, Vizevorsitzender der Organisation, gegenüber AFP.
FDP will die drei verbliebenen Atomkraftwerke bis 2024 laufen lassen
In der Debatte um längere Laufzeiten für die drei verbliebenen Atomkraftwerke erhebt der Koalitionspartner FDP nun konkrete Forderungen. "Die Akw-Laufzeiten sollten bis Frühjahr 2024 verlängert werden", sagte der energiepolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Michael Kruse. Auch CSU-Chef Markus Söder forderte den Weiterbetrieb bis 2024. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) will wegen befürchteter Energieengpässe auch bereits stillgelegte Atomkraftwerke reaktivieren.
Kreml-Sprecher schließt Kontakte zwischen Schröder und Putin nicht aus
Der Kreml hat einen Austausch zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) während dessen Moskau-Besuchs nicht ausgeschlossen. "So weit wir es wissen, ist er in Moskau", sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Dienstag. "Es ist kein Treffen geplant, aber wir schließen nicht aus, dass es zu Kontakten kommen könnte." Schröders Ehefrau Soyeon Schröder-Kim sagte dem "Spiegel", ihr Mann "führt Gespräche über Energiepolitik in Moskau".
Karlsruhe verhandelt über 800 Milliarden Euro schweres EU-Hilfspaket
Das Bundesverfassungsgericht befasst sich seit Dienstag mit den Grenzen der Kompetenzen der Europäischen Union. In Karlsruhe wird über zwei Verfassungsbeschwerden gegen die deutsche Zustimmung zum Ende 2020 beschlossenen Wiederaufbaufonds zur Bekämpfung der Pandemiefolgen verhandelt. Dafür nimmt die EU-Kommission etwa 800 Milliarden Euro auf und vergibt sie teils als Darlehen, teils als Zuschüsse an die Mitgliedsstaaten. (Az. 2 BvR 547/21 und 2 BvR 798/21)
Truss sichert sich in erstem TV-Duell um Johnson-Nachfolge Vorsprung vor Sunak
Im Rennen um die Nachfolge des britischen Premierministers Boris Johnson hat Außenministerin Liz Truss Umfragen zufolge ihren Vorsprung gesichert. Truss und ihr Konkurrent, Ex-Finanzminister Rishi Sunak, lieferten sich am Montagabend in ihrem ersten TV-Duell einen harten Schlagabtausch. Themen des vom Sender BBC übertragenen Streitgesprächs zwischen Truss und Sunak waren unter anderem die Steuerpolitik, der Umgang mit China und der Brexit.
Fünf Tote bei Protest gegen UN-Mission in der Demokratischen Republik Kongo
Bei Protesten gegen die UN-Mission in der Demokratischen Republik Kongo sind mindestens fünf Menschen getötet worden. Rund 50 Menschen seien außerdem verletzt worden, schrieb Regierungssprecher Patrick Muyaya am Dienstag auf Twitter.
Merz reist zu Gesprächen mit polnischer Regierung nach Warschau
Der CDU-Vorsitzende und Unionsfraktionschef Friedrich Merz reist am Mittwoch nach Polen, wo er unter anderem Regierungschef Mateusz Morawiecki treffen wird. Anschließend sind Gespräche in Litauen geplant, wie es am Dienstag in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion hieß. Angesichts des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine und des "offenkundigen Scheiterns des Ringtauschs hält es die Unionsfraktion für dringend erforderlich, enge Kontakte zur politischen Führung in Warschau und Vilnius zu unterhalten", hieß es zur Begründung der dreitägigen Reise.
Baerbock wirft Russland Streben nach "völliger Unterwerfung der Ukraine" vor
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat Russland vorgeworfen, die vollständige Unterwerfung der Ukraine anzustreben. "Niemand kann nun noch behaupten, Russland ginge es um irgendetwas anderes als die völlige Unterwerfung der Ukraine und ihrer Menschen", sagte Baerbock am Montag in Prag. Sie räumte ein, dass der geplante Panzer-Ringtausch mit mehreren EU-Partnern zu Gunsten der Ukraine wegen mangelnder Bestände derzeit nicht funktioniere.
Israelische Armee zerstört zwei Häuser von Palästinensern wegen Tötungsvorwürfen
Die israelische Armee hat im Westjordanland die Häuser zweier Palästinenser abgerissen, denen sie die Tötung eines jüdischen Siedlers vorwirft. Die in der Ortschaft Karawat Bani Hassan im nördlichen Westjordanland gelegenen Häuser seien am Dienstag zerstört worden, nachdem der oberste Gerichtshof Israels eine Beschwerde der "Familien der Terroristen" zurückgewiesen habe, erklärte die Armee. AFP-Reporter sahen, wie eines der Häuser mit Sprengstoff, das andere mit Planierraupen zerstört wurde.
Bundesverfassungsgericht beginnt Verhandlung über EU-Corona-Aufbaufonds
Das Bundesverfassungsgericht hat am Dienstag in Karlsruhe mit der Verhandlung über den Wiederaufbaufonds der Europäischen Union zur Bekämpfung der Pandemiefolgen begonnen. Für das Aufbauprogramm sollen etwa 800 Milliarden Euro am Kapitalmarkt aufgenommen und teils als Darlehen, teils als Zuschüsse verteilt werden. Gegen die deutsche Zustimmung dazu zog ein Bündnis von mehr als 2200 Beschwerdeführern um den Volkswirtschaftler und AfD-Mitgründer Bernd Lucke nach Karlsruhe. (Az. 2 BvR 547/21 und 2 BvR 798/21)
Staatenbund Asean verurteilt Hinrichtungen Oppositioneller in Myanmar
Die südostasiatische Staatengemeinschaft Asean hat die Hinrichtungen von vier Häftlingen in Myanmar als "höchst verwerflich" verurteilt. Die Staatengemeinschaft sei angesichts der vollstreckten Todesurteile "extrem besorgt", heißt es in einer am Dienstag veröffentlichten Stellungnahme Kambodschas, das derzeit den Asean-Vorsitz innehat.
Ex-Präsident Trump tritt erstmals seit Ende seiner Amtszeit in Washington auf
Der frühere US-Präsident Donald Trump kehrt am Dienstag erstmals seit Ende seiner Amtszeit für einen politischen Auftritt nach Washington zurück. "Er wird eine politische Rede halten", sagte Marc Lotter, Sprecher der konservativen Denkfabrik America First Policy Institute, dem Nachrichtensender CNN. Dabei wolle Trump eher in die Zukunft als in die Vergangenheit blicken.
Nordirischer Friedensnobelpreisträger David Trimble mit 77 Jahren gestorben
Der mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete nordirische Politiker David Trimble ist tot. Der frühere nordirische Regierungschef, einer der Architekten des Karfreitagsabkommens von 1998, sei im Alter von 77 Jahren "nach kurzer Krankheit friedlich verstorben", teilte seine pro-britische Partei Ulster Unionist Party (UUP) am Montag mit. Der britische Premierminister Boris Johnson würdigte Trimble als "Giganten der britischen und internationalen Politik".
Baerbock reist nach Tschechien und in die Slowakei
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) reist am Dienstag nach Tschechien und in die Slowakei. In Prag trifft sie am Morgen den tschechischen Außenminister Jan Lipavsky, um 09.15 Uhr ist eine gemeinsame Pressekonferenz geplant. Im Anschluss besuchen die beiden Außenminister die Gedenkstätte Lidice, um der Opfer der Zerstörung des Dorfes 1942 durch die Nationalsozialisten zu gedenken.
Bundesverfassungsgericht verhandelt zu EU-Corona-Aufbaufonds
Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe verhandelt ab Dienstag (10.00 Uhr) über das EU-Programm "NextGenerationEU". Kern des Programms ist ein Wiederaufbaufonds zur Bekämpfung der Folgen der Corona-Pandemie. Umstritten ist eine Kreditaufnahme durch die EU in Höhe von nach heutigem Stand insgesamt gut 800 Milliarden Euro bis 2026. (Az: 2 BvR 547/21 und 2 BvR 798/21)
Bei Verfassungsreferendum in Tunesien zeichnet sich breite Mehrheit für Projekt ab
In Tunesien zeichnet sich bei dem von der Opposition boykottierten Referendum über eine neue Verfassung eine breite Mehrheit für das umstrittene Projekt ab. Laut Nachwahlbefragungen des Meinungsforschungsinstituts Sigma Conseil stimmten am Montag zwischen 92 und 93 Prozent der Teilnehmer für den Verfassungsentwurf, der Präsident Kais Saïed deutlich mehr Macht verleihen soll. Offizielle Ergebnisse werden erst für Dienstagabend oder Mittwochmorgen erwartet.
Truss und Sunak liefern sich bei erstem TV-Duell harten Schlagabtausch
Im Rennen um die Nachfolge des britischen Premierministers Boris Johnson haben sich die beiden Kandidaten Liz Truss und Rishi Sunak in ihrem ersten TV-Duell einen harten Schlagabtausch geliefert. Themen des am Montagabend vom Sender BBC moderierten Streitgesprächs zwischen der Außenministerin und dem früheren Finanzminister waren unter anderem die Steuerpolitik, der Umgang mit China und der Brexit.