The Irish Press - Siebter Titel: Djokovic bleibt in Peking unbezwingbar

Siebter Titel: Djokovic bleibt in Peking unbezwingbar
Siebter Titel: Djokovic bleibt in Peking unbezwingbar / Foto: GREG BAKER - SID

Siebter Titel: Djokovic bleibt in Peking unbezwingbar

Novak Djokovic hat seiner beeindruckenden Karriere einen weiteren Meilenstein hinzugefügt. Beim ATP-Turnier in Peking bleibt der 39 Jahre alte Tennisstar auch im gehobenen Alter unbezwingbar. Er besiegte den Australier Alex de Minaur im Finale, baute seine historische Serie in der chinesischen Hauptstadt auf 34 Siege in Folge aus und sicherte sich den siebten Turniererfolg.

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Nach 1:23 Stunden musste der angeschlagene de Minaur die Partie aufgeben und sorgte dafür, dass Djokovic, der in Peking noch keine Partie verloren hat, über seinen insgesamt 102. Turniersieg auf der Tour jubeln durfte. Djokovic führte zu diesem Zeitpunkt mit 7:6 (7:3), 0:1. Seit November vergangenen Jahres hatte der Serbe auf ein solches Erfolgserlebnis warten müssen - nun kehrt er dank des Triumphs auch in die Top Ten der Weltrangliste zurück.

Bei den US Open in New York hatte der körperlich geschwächte Grand-Slam-Rekordsieger (24 Titel) noch einen bedenklichen Eindruck hinterlassen, Spekulationen über ein nahendes Karriereende waren die Folge. In Peking präsentierte er sich nun aber wieder nahe seiner Topform.

Der Sieg über de Minaur war sein dritter Sieg in Folge über einen Top-Ten-Spieler. Am Sonntag hatte er bereits US-Open-Sieger Alexander Zverev in drei Sätzen bezwungen, und auch Daniil Medwedew konnte ihn in einem denkwürdigen Halbfinale nicht stoppen. Der Russe war am Montag deutlich im Rückstand liegend im zweiten Satz disqualifiziert worden, nachdem er frustriert einen Ball ins Publikum geschossen und damit einen Zuschauer im Gesicht getroffen hatte.

Djokovic wirkte gegen Ende des umkämpften ersten Satzes ein wenig angeschlagen, er konnte sich in der entscheidenden Phase - wie auch schon im gesamten Turnierverlauf - aber auf seinen starken Aufschlag verlassen. Leichte Fehler de Minaurs im Tiebreak spielten ihm ebenfalls in die Karten. Kurz darauf war die Partie beendet, weil der Australier seinerseits mit körperlichen Problemen zu kämpfen hatte und nicht weiterspielen konnte.

Djokovic war bereits mit seinem Sieg über Zverev (4:6, 6:4, 6:4) ein weiterer Eintrag in die Geschichtsbücher gelungen, weil er auch in seinem 32. Match in Chinas Hauptstadt gesiegt hatte. So viele Erfolge nacheinander ab Match eins bei einem bestimmten Turnier gelangen niemandem sonst. Djokovic überflügelte damit seinen alten Rivalen Rafael Nadal; der Spanier hatte zwischen 2005 und 2009 seine ersten 31 Matches bei den French Open gewonnen. Gegen de Minaur baute Djokovic die Serie aus.

J.Moore--IP