Vorgestellt
Letzte Nachrichten
Parlament in Uganda stimmt für leichte Änderungen im Anti-LGBTQ-Gesetz
Das Parlament in Uganda hat am Dienstag eine leicht veränderte Version seines international scharf kritisierten Anti-Homosexuellen-Gesetzes verabschiedet - ohne jedoch von drakonischen Strafen gegen gleichgeschlechtliche Beziehungen abzurücken. Der neue Gesetzesentwurf stellt klar, dass es noch keine Straftat ist, sich als homosexuell zu bezeichnen. Erst "die Beteiligung an homosexuellen Handlungen" stellt ein Vergehen dar, das mit lebenslanger Haft geahndet werden kann.
Vierter Polizist in Fall George Floyd schuldig gesprochen
Knapp drei Jahre nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis ist der letzte der vier beteiligten Beamten der Beihilfe zum Totschlag schuldig gesprochen worden. Tou Thao habe besorgte Augenzeugen zurückgehalten und damit bei Floyds Tod im Mai 2020 eine "aktive" Rolle gespielt, erklärte Richter Peter Cahill in einem am Dienstag veröffentlichten Urteil. Das Strafmaß soll am 7. August verkündet werden.
Carlsberg wegen Beteiligung an Bierkartell zu 50 Millionen Euro verurteilt
Wegen der Beteiligung am sogenannten Bierkartell hat das Oberlandesgericht Düsseldorf die Brauerei Carlsberg zu einer Strafe von 50 Millionen Euro verurteilt. Das Gericht sah es laut Mitteilung vom Dienstag als erwiesen an, dass der damalige Geschäftsführer von Carlsberg 2007 an einem "kartellrechtswidrigen Informationsaustausch teilgenommen" habe. Demnach war auf einer Messe mit Vertretern anderer Brauereien, darunter Bitburger und Warsteiner, eine "zeitnahe Preiserhöhung aufgrund stark gestiegener Rohstoffkosten erörtert" worden.
Anklage gegen 14-Jährigen wegen Mords an Gleichaltrigem in Wunstorf bei Hannover
Im Fall eines getöteten 14-Jährigen in Wunstorf bei Hannover hat die Staatsanwaltschaft Anklage wegen Mordes gegen einen Gleichaltrigen erhoben. Dem angeschuldigten Jugendlichen wird außerdem versuchte Erpressung vorgeworfen, wie ein Sprecher der Behörde am Dienstag sagte. Er soll das spätere Opfer unter dem Vorwand, zusammen spielen zu wollen, gefesselt und dann mit Steinen erschlagen haben.
Mehr als 400 alte Tötungsdelikte werden in Nordrhein-Westfalen neu aufgerollt
Insgesamt 403 sogenannte Cold Cases aus den vergangenen 50 Jahren sollen in Nordrhein-Westfalen wieder aufgerollt werden, nachdem pensionierte Ermittler die Altfälle seit November 2021 neu sichteten. Bei diesen Delikten sähen die Polizisten eine gute Aufklärungschance, teilte das nordrhein-westfälische Innenministerium am Dienstag in Düsseldorf mit. Bereits während der Sichtung konnten sechs Fälle aufgeklärt werden.
80-Jährige in Köln bei Unfall während Aussteigens aus Taxi getötet
Eine 80-Jährige ist am Dienstag in Köln bei einem Unfall während des Aussteigens aus einem Taxi getötet worden. Ihre 75-jährige Begleiterin wurde schwer verletzt in eine Klinik gebracht, wie die Polizei mitteilte. Ein 92-Jähriger fuhr demnach am Mittag im Stadtteil Eil auf einem Parkplatz auf das Taxi auf, aus dem die beiden Frauen gerade ausstiegen.
Verbotene Munition bei Razzia gegen Kinderpornografie in Bayern gefunden
Bei einer Razzia gegen Kinderpornografie in Bayern haben Ermittler verbotene Munition und Grundstoffe für Sprengstoff beschlagnahmt. Ein Mann aus dem Landkreis Altötting wurde wegen einer möglichen Eigen- und Fremdgefährdung in einer Psychiatrie untergebracht, wie die Polizei in Rosenheim am Dienstag mitteilte.
Nachbarin darf in Niedersachsen keine Tauben in ihren Garten locken
Eine Frau darf in Niedersachsen keine verwilderten Tauben in ihren Garten locken oder locken lassen. Das Eigentum ihres Nachbarn werde durch die Taubenschwärme beeinträchtigt, teilte das Amtsgericht Hannover am Dienstag mit. Es gab damit dem Nachbarn Recht, der auf Unterlassung geklagt hatte. (Az.: 502 C 7456/22)
Polizei hilft nacktem Mann in Jena mit Einwegoverall aus
Die Thüringer Polizei hat einem nackten Mann in Jena mit einem Einwegoverall aus seiner misslichen Lage geholfen. Beamte trafen am Montag auf den unbekleideten 33-Jährigen, nachdem dieser etwa einen halben Kilometer durch die nahe Saale geschwommen war, wie die Jenaer Polizei am Dienstag berichtete. Dabei hatte er seine Freunde, die seine Habseligkeiten einschließlich der Kleidung aufbewahrten, aus den Augen verloren.
Zwei Tote bei Unfall auf Autobahn 4 in Sachsen
Bei einem Unfall auf der Autobahn 4 in Sachsen sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizeidirektion Chemnitz fuhr ein Auto in der Nacht zum Dienstag aus zunächst ungeklärter Ursache vor der Anschlussstelle Berbersdorf auf einen Lastwagen auf. Das mit vier Menschen besetzte Fahrzeug fuhr daraufhin nach links und prallte gegen die Mittelleitplanke.
Urteil: Betreiber von Mülldeponie muss bei Sturz von Laderampe nicht haften
Der Betreiber einer Mülldeponie in Rheinland-Pfalz muss nicht für Verletzungen nach einem Sturz von einer Laderampe in einen Container haften. Ein entsprechender Unfall sei nicht durch eine Verletzung der Verkehrssicherungspflicht verursacht worden, sondern durch die Unachtsamkeit des Klägers, teilte das Landgericht Koblenz am Dienstag mit. Die höher gelegene Abladerampe und der tiefer gelegene Container seien für jeden unmittelbar ersichtlich gewesen. (Az.: 1 O 166/22)
Zwei Festnahmen bei Schlag gegen Clankriminaliät in niedersächsischem Stade
Ermittlern ist im niedersächsischen Stade ein Schlag gegen die Clankriminalität gelungen. Zwei Beschuldigte im Alter von 33 und 53 Jahren wurden festgenommen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Montagabend mitteilten. Sie wurden einem Haftrichter vorgeführt und kamen in Untersuchungshaft. Den Verdächtigen werden Drogenhandel, Geldwäsche, Schutzgelderpressung, Schwarzarbeit und illegales Glücksspiel vorgeworfen. 17 Menschen kamen vorläufig in Gewahrsam.
Berlin zog im vergangenen Mai die meisten Touristen an
Berlin hat im Mai 2022 mit seinen zahlreichen Feiertagen und verlängerten Wochenenden deutschlandweit die meisten Touristen angezogen. Insgesamt gab es in dem Monat mehr als eine Millionen Übernachtungsgäste in der Hauptstadt, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Das waren 6,4 Prozent der deutschlandweit insgesamt 16,3 Millionen Gäste.
15 und 18 Jahre alte Verdächtige nach tödlichen Schüssen in NRW festgenommen
Ein 24-Jähriger ist im nordrhein-westfälischen Lüdenscheid auf offener Straße angeschossen und tödlich verletzt worden. Zwei Tatverdächtige im Alter von 15 und 18 Jahren wurden bei einer sofort eingeleiteten Fahndung in Tatortnähe festgenommen, wie die Polizeibehörde Märkischer Kreis und die Staatsanwaltschaft Hagen am Montagabend erklärten.
Gouverneur von Texas sorgt mit Wortwahl zu Schusswaffen-Opfern für Empörung
Mit der Bezeichnung von fünf Todesopfern eines Schusswaffenangriffs als "illegale Einwanderer" hat der Gouverneur des US-Bundesstaates Texas, Greg Abbott, für Empörung gesorgt. "Fünf Menschen haben ihr Leben verloren, und Greg Abbott beharrt darauf, sie als 'illegale Einwanderer' zu bezeichnen", schrieb der frühere US-Wohnungsbauminister Julian Castro von den Demokraten am Sonntag (Ortszeit) im Onlinedienst Twitter. Der japanischstämmige "Star Trek"-Darsteller George Takei verurteilte die Wortwahl des erzkonservativen Gouverneurs als "absolut verachtenswert".
Zwei Sektenführer nach Entdeckung von Massengräbern in Kenia vor Haftrichter
Zwei im Zusammenhang mit dem Tod von mehr als hundert Gläubigen verdächtigte Sektenführer müssen am Dienstag in Kenia vor Gericht erscheinen. Der Sektenführer Paul Mackenzie Nthenge und der offenbar mit ihm verbündete Fernsehprediger Ezekiel Odero werden verdächtigt, die Anhänger der sogenannten Internationalen Kirche der guten Nachricht in den Hungertod getrieben zu haben. In einem Wald nahe der Küstenstadt Malindi wurden dutzende verscharrte Leichen gefunden.
Nach gewaltsamem Tod von Frau auf offener Straße in Duisburg Sohn festgenommen
Nach dem gewaltsamen Tod einer 53-Jährigen auf offener Straße in Duisburg ist der 29-jährige Sohn der Frau festgenommen worden. Er sei dringend verdächtig, seine Mutter ihre tödlichen Stichverletzungen beigebracht zu haben, erklärten Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag in der Ruhrgebietsstadt.
Pilot stirbt bei Absturz von Ultraleichtflugzeug in Hessen
Beim Absturz eines Ultraleichtflugzeugs ist im hessischen Michelstadt der Pilot ums Leben gekommen. Wie die Polizei in Darmstadt am Montag mitteilte, ereignete sich das Unglück am Vormittag auf dem örtlichen Flugplatz. Der 56-Jährige stürzte demnach kurz nach dem Start mit seinem sogenannten Drachentrike rund 50 Meter abseits des Flugfelds in einen Baum und starb.
15-Jähriger kommt in oberbayerischer Walchenklamm ums Leben
In der Walchenklamm in Oberbayern ist ein 15-Jähriger ums Leben gekommen. Wie die Polizei in Rosenheim am Montag mitteilte, hielt sich der Jugendliche aus München am Sonntagnachmittag zum Picknicken und Baden mit drei Freunden beziehungsweise Verwandten im Bereich der Klamm auf. Als er dort verschwand, suchten die Begleiter erfolglos nach ihm und setzten dann einen Notruf ab.
Mann stirbt bei Unfall während Hochzeitskorso in Sachsen-Anhalt
Ein Mann ist bei einem Unfall während eines Hochzeitskorsos auf der Autobahn 38 in Sachsen-Anhalt ums Leben gekommen. Drei weitere Menschen wurden schwer verletzt, sie schwebten aber nicht in Lebensgefahr, wie die Polizei in Halle am Sonntag mitteilte. Der Wagen kam am Sonntag bei Querfurt aus ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und prallte gegen die rechte Schutzplanke. Daraufhin überschlug sich das Auto und kam auf dem Dach zum Liegen.
66-Jähriger verunglückt auf Sportplatz in Bayern mit Aufsitzrasenmäher tödlich
Bei Arbeiten mit einem sogenannten Aufsitzrasenmäher ist ein Mann im oberbayerischen Hattenhofen ums Leben gekommen. Wie die Polizei in Ingolstadt am Montag mitteilte, arbeitete der 66-Jährige am Samstag mit dem Gefährt auf einem Sportplatzgelände, an dessen Rand er in einem Bachlauf geriet. Erst am Sonntagmorgen wurden der Mann und die Maschine dort im Wasser entdeckt. Jede Hilfe kam zu spät.
Geplante Flüchtlingsunterkunft in Hessen abgebrannt - Brandstiftung vermutet
In Hessen ist eine geplante Unterkunft für Flüchtlinge in der Nacht zum Sonntag abgebrannt. Wie das Polizeipräsidium Südhessen mitteilte, wurde der Brand der Container-Wohnanlage auf einem Sportgelände in Roßdorf kurz nach Mitternacht gemeldet. Erste Ermittlungen deuteten demnach auf Brandstiftung hin.
Erster Hilfsflug des Roten Kreuzes im Sudan gelandet
Zwei Wochen nach dem Beginn schwerer Kämpfe im Sudan ist am Sonntag erstmals ein Hilfsflug des Roten Kreuzes in dem nordostafrikanischen Land gelandet. Es seien acht Tonnen lebensrettende medizinische Güter nach Bur Sudan transportiert worden, teilte das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) mit.
Geplante Flüchtlingsunterkunft in Hessen abgebrannt
In Hessen ist eine geplante Unterkunft für Flüchtlinge in der Nacht zum Sonntag abgebrannt. Wie das Polizeipräsidium Südhessen mitteilte, wurde der Brand der Container-Wohnanlage auf einem Sportgelände in Roßdorf kurz nach Mitternacht gemeldet. Erste Ermittlungen deuten demnach auf Brandstiftung hin. Die Kriminalpolizei in Darmstadt bat um Hinweise aus der Bevölkerung zu möglichen Verdächtigen.
Krönung von Charles III. bezieht erstmals andere Religionen ein
Andere Religionen und Sprachen sollen bei der Krönung von Charles III. erstmals eine besondere Rolle spielen - und so die Vielfalt des Königreichs widergespiegelt werden. Das gab das Büro des Erzbischofs von Canterbury, Justin Welby, bekannt, der die Zeremonie am 6. Mai in der Westminster Abbey leiten wird. Vertreter des muslimischen, jüdischen, hinduistischen und buddhistischen Glaubens sowie der Sikh sollen das Programm aktiv mitgestalten. Zudem werden Texte auf Walisisch und Gälisch zu hören sein.
Papst dankt Ungarn für Aufnahme ukrainischer Flüchtlinge
Papst Franziskus hat bei seinem Besuch in Ungarn dem Land für die Aufnahme ukrainischer Flüchtlinge gedankt und zugleich gemahnt, "Mitgefühl für alle zu zeigen". Das katholische Kirchenoberhaupt warnte am Samstag bei einem Treffen mit Geflüchteten und Armen in einer Kirche in Budapest vor den gesellschaftlichen "Übeln der Gleichgültigkeit und Selbstsucht".
Frauen demonstrieren in Kabul gegen internationale Anerkennung der Taliban
In einer in Afghanistan seltenen Aktion haben etwa 25 Frauen in Kabul gegen die internationale Anerkennung der radikalislamischen Taliban-Regierung und für mehr Frauenrechte demonstriert. Die Demonstrantinnen liefen am Samstag durch ein Wohngebiet der Hauptstadt und riefen Sprechchöre wie "Afghanisches Volk, Sklaven der Taliban" sowie "Wir werden kämpfen, wir werden sterben, wir holen uns unsere Rechte zurück."
Japan erlaubt erstmals Abtreibungspille
Auch in Japan können Frauen nun die Abtreibungspille nutzen: Das Gesundheitsministerium in Tokio hat das Mittel Mifepriston für medikamentöse Schwangerschaftsabbrüche zugelassen. Mit ihm können laut einem Rundschreiben an die Ärzte des Landes Schwangerschaften bis zur neunten Woche beendet werden.
Erstmals Frau an der Spitze des Technischen Hilfswerks
An der Spitze des Technischen Hilfswerks (THW) steht ab Juli erstmals eine Frau. Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) berief am Samstag die bisherige THW-Vizepräsidentin Sabine Lackner zur Nachfolgerin des scheidenden Behördenleiters Gerd Friedsam. Dieser geht laut Innenministerium in den Ruhestand. Die Personalie soll im Mai vom Bundeskabinett beschlossen werden.
Sperre von KI-Chatbot ChatGPT in Italien aufgehoben
Italien hat die Sperrung des auf künstlicher Intelligenz (KI) basierenden Chatbots ChatGPT wieder aufgehoben. Dies teilte der Entwickler der Anwendung, das US-Unternehmen OpenAI, am Freitag mit. Das Unternehmen setze sich weiter für den Schutz der Daten seiner Nutzer ein, betonte es.
Verteidigerin fordert dreieinhalb Jahre Jugendhaft für mutmaßlichen Bombenbauer
Im Prozess gegen ein mutmaßliches Mitglied der rechtsextremen Gruppierung Atomwaffen Division hat die Verteidigung am Freitag vor dem Oberlandesgericht Frankfurt am Main dreieinhalb Jahre Jugendstrafe für den Angeklagten gefordert. Der zweite Verteidiger von Marvin E. stellte keinen konkreten Antrag, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte.
Leichenhalle in Tunesien überfüllt mit Leichen ertrunkener Flüchtlinge
Nach mehreren Unglücken von Flüchtlingsbooten vor der tunesischen Küste ist die zentrale Leichenhalle der Küstenstadt Sfax überfüllt mit den Leichen der Opfer. "Am Dienstag hatten wir mehr als 200 Leichen, weit über die Kapazität des Krankenhauses hinaus", sagte Justizsprecher Faouzi Masmoudi am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. "Wir wissen nicht, wer sie sind oder von welchem Schiffbruch sie stammen, und die Zahl steigt."